Heidehimmel Volkesfeld

Traumpfade, wie schön diese doch sind. Die Wanderung des ersten Traumpfades „ Vier Berge Tour“ ist kaum vorbei da geht die Reise erneut los. Und wieder zieht es uns in die Eifel. Aber diesmal besteht das Team aus meiner Frau und meinem Kind.
Ihr fragt euch Traumpfade und Kind? Kind, Wagen, Treppen und schmale Wege? Das geht doch gar nicht!
Ich sage euch, doch das geht und wie sogar, aber jetzt erst einmal von Anfang an.

9:00 Uhr, die Sonne scheint mit 20°C und uns kommt die Frage auf: „Was machen wir an einem solchen Tag?“ Die Antwort war schnell gefunden, ein Traumpfad sollte es werden, nur welcher?
Nach einer Sondierung der für uns möglichen Varianten (Eifel, 10km, leicht und „Kinderwagen“ tauglich) kamen nur 4 in die Engere Auswahl. Zum dem einberufenem Familienrat entschieden wir uns für den Traumpfad Heidehimmel Volkesfeld.
Hier die Fakten dazu:

Länge: 9,6 km
Höhenmeter: 369 Meter
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: leicht
GPSies incl. kompletten Bildgalerie & GPX Download:     Traumpfad – Heidehimmel Volkesfeld
Garmin Adventure incl.  kompletten Bildgalerie:               Traumpfad – Heidehimmel Volkesfeld

Wegstrecke Heidehimmel Volkesfeld

Die Anfahrt stellte sich schwieriger dar, als erwartet, der Grund lag im Formel 1 Rennen am Nürburgring. Leider nutzten die „Kreiselfahrerfans“ die gleiche Straße wie wir. Dennoch kamen wir mit nur etwa 20 Minuten Verspätung am Parkplatz Heilquell im Nettetal an.

Aufstieg zum Riethkreuz

Über urige Holztreppen und einen weichen Waldweg ging es in das erste Dorf, welches wir nur am Rand kreuzten. Am Ende begann ein längerer Anstieg über Treppen und Pfade hinauf zum Riethkreuz. Etliche Sitzmöglichkeiten luden uns zu einer kurzen Rast ein um den grandiosen Panoramablick zu genießen.

Riethkreuz

Der Weg folgt dem Höhenkamm und passiert das nahe Neubaugebiet in einem Bogen auf Wiesenwegen. Eine Ortsumrundung der anderen aber schönen Art. Nachdem verlassen von Volkesfeld ging es nun auf das wohl schönste Teilstück der Wanderung.

Rastplatz Wabener Heide

Anstieg zur Wabener Heide

Anfangs führte ein schmaler, zum Schluss hin weiter weg hinauf zur Wabener Heide. Man ist umgeben von urwüchsigen Wacholder, Ginster und knorrige Kiefern. Die hier stehende Hütte und der Ausblick in alle Himmelsrichtungen lud uns ein unsere Mittagspause hier zu verbringen. Nach 15 Minuten Rast, schattige Erholung und das loggen eines Caches ging es auf Waldwegen weiter zum Felssporn Falkenley mit sensationellem Blick ins Nettetal.

 

Aussicht Wabener Heide

Von der Falkenley führten uns die letzten 3 Kilometer auf Wald, Schotter und Wiesenwegen hinab in Nettetal. Dies diente zum einen als Erholdung, da es so ziemlich nur bergab ging und zum anderen dienten die Bäume als Schatten, was bei nun vorhanden 30°C ein guter Nebeneffekt war.

Falkenley

Zum Ende der Wanderung kamen wir an der Heilquelle „Sauerbrunnen“ vorbei. Hier kann man sich mit gesundem Eisenhaltigen Quellwasser stärken, bevor man kurze Zeit später die Wanderung am Parkplatz beendet.