Vier Berge Tour

Rheinsteig, Traumpfade, Westerwaldsteig oder Premiumwanderwege.

All diese Wanderstrecken liegen in unmittelbarer Nähe. Nach 80 km Streckenwanderung am Rheinsteig, wollte ich mal eine Rundstrecke laufen. Was bietet sich da besser an als eine Traumpfad Tour.
Also ging es am 23.06.2013 mit der Wanderabteilung der TSG Irlich in die Eifel um dort die Vier Berge Tour zu laufen.
Was gibt es zur Vier Berge Tour zu sagen, hier die Fakten:

Länge: 16 km (etwas verlängert)
Höhenmeter: 564 Meter
Schwierigkeit: mittel
Startpunkt: Mendig – Erlenmühle

Wegstrecke der Vier Berge Tour

Wegstrecke der Vier Berge Tour

Wie der Name bereits sagt, umfasst der Rundweg vier Anstiege. Diese sind nicht sehr Anspruchsvoll, dafür schön zu laufen und man wird mit tollen Aussichten belohnt.

Leider hatten wir an diesem Tage kein gutes Wetter im Gepäck, wir starteten bereits bei Nieselregen, was sich aber innerhalb kürzester Zeit in einen richtig starten Regen wandelte. Wie es im Wald so ist, es regnet immer zweimal.
Glücklicherweise hatten wir dennoch Passagen wo uns der Regen verschonte und wir etwas trocknen konnten.

Zu Beginn läuft man entlang des Kellbachtals, bis man an den Einstieg zum Traumpfad kommt. Kurz nach dem Start kamen wir zu einem Felsengebiet „Rauhbuur“ mit massiven Tuffsteinwänden, deren Steine lange Zeit zum Backofenbau genutzt wurde.

Rauhbuur

Rauhbuur

Weiter führt uns die Strecke über den ersten Berg, welcher recht zügig erklommen wurde.
Danach verließen wir kurz den Traumpfad um einen Abstecher zur Marxe-Lay zu unternehmen. Anders als gewohnt bei einer Lay erwartete uns hier eine etwas andere Sicht und zwar auf eine Felsschlucht.

Kurz nach dem Abstecher wurde unser Pausenziel anvisiert. Wir rasteten am Gänsehals, ein Aussichtspunkt mit Blick auf den Laacher See und das Neuwieder Becken. Traumhafte Sicht und ein Gefühl der Freiheit durchlaufen einen an solch einer Stelle.

Blick vom Gänsehals

Blick vom Gänsehals

Nach der Stärkung ging es weiter zum Dritten Berg, der Weg hinauf verlief meist über Wiesen und durch Wälder. Am Ende konnte hier noch ein toller Cache gefunden und ein Travelbug geborgen werden.

Ab hier sollte das, für mich, schönste Stück der heutigen Wanderung kommen. Kurz vor dem Anstieg zum vierten Berg, kamen wir an den Sandhöhlen vorbei, welche im Zweiten Weltkrieg als Zufluchtshöhlen genutzt wurden. Ab hier folgte ein unerwartet steiler Aufstieg. Wer die Gelegenheit nutzte sich umzudrehen wurde mit einem tollen Ausblick belohnt.

Zufluchtshöhlen

Zufluchtshöhlen

Oben angekommen, setzte extremer Regen ein, was dafür sorgte dass wir sehr zügig bis zur Genovevahöhle liefen um dem Wasser zu entkommen.

Genovevahöhle

Genovevahöhle

Nach dem Abstieg durch den Stillen Wald des Kehlbachtals, kamen wir kurz vor Schluss an der Sauerquelle des Erlenbrunnens vorbei.

Erlenbrunnen

Erlenbrunnen

Nach 16 km und 5 Stunden wandern, konnten wir Strapazen und eindrücke bei einem gemütlichen Essen und Bierchen in der Vulkanbrauerei Mendig ausklingen lassen.

Aufstieg