Weihnachtswanderung im Erzgebirge

Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum …

So oder so ähnlich kam ich mir vor, als wir, Reinhard und ich, die diesjährige Winterwanderung quer durch den Erzgebirgischen Fichtenwald liefen.
Glücklicherweise gesellte sich das Wetter auf unsere Seite, kein Schnee, nicht kalt nur ein kurzer Schauer welcher jedoch nur von kurzer Dauer war.

Stopp…, schon wieder fange ich in der Mitte an zu erzählen, alsoooo nun von Beginn an.

Geplant war eine Strecke, welche direkt von daheim gestartet werden kann und ebenfalls dort endet. So kam nach etwas Planung folgender Streckenverlauf zustande:

Zschorlau – Aue – Eichert – Conradswiese – Bockau – Zschorlau

Länge: 20,8 km
Höhenmeter: 633 
Dauer: 4,58
Schwierigkeit: einfach / mittel

 

Abgelaufene Strecke

Es folgte ein recht angenehmer Start, nach nur 1 km leicht bergan, folgte ein steiler Abstieg nach Aue. Rein zufällig und unverhofft kamen wir direkt an einem Versorgungsposten vorbei. Nun folgte ein steiler und langer Anstieg den Eichert hinauf Richtung Grüner Platz.

Blick über das Erzgebirge


Dummerweise war hier der Anstieg nicht zu ende sondern ebbte nur kurz ab. Denn die Stecke sollte sich bis zum Ebertkreuz stetig bergan gehen.

Wollt ihr wissen, was mich am 23.12.2013 am meisten überraschte? Wirklich?
Ich habe den ersten Schnee diesen Winter gesehen 🙂

Der erste Schnee

Das Ebertkreuz stellte die Hälfte unserer Wanderung dar, was dazu führte, dass wir hier unsere Mittagsmahlzeit zu uns nahmen. Nicht nur die Hälfte war hier absolviert, nein der Höchste Punkt war ebenfalls erreicht. Aber seht selbst. 🙂

Leider war ein Verweilen nicht lange möglich, da es bei Temperaturen um die 5°C recht schnell kalt wurde. Also ging es weiter in das Gebirgsdorf Bockau, welches mitten im Tal liegt.

Blick in den Kräuter- und Laborantenort Bockau

 

Von hier an ging die Strecke des öfteren bergab und erneut wieder bergauf, bis wir endlich den Auer Flossgraben erreichten. Dieser liegt an der Zwickauer Mulde und verläuft parallel zum neu angelegten Muldenradweg.

Rechenhaus – dem ältesten Gasthaus Sachsens


Den Einstieg machten wir hier am Rechenhaus und folgten dem Flossgraben, welcher als ebener Wanderweg angelegt ist. Super zu laufen, auch bei schlechterem Wetter. Rechts des Weges fließt die Zwickauer Mulde.

Zwickauer Mulde

Von hier war es noch 1,5 km bis unser Abzweig Richtung Zschorlau kam, welchem wir hier folgten. Jetzt noch 2,5 km über einen Berg, bevor wir bereits wieder Zschorlau erreichten. Es war wie immer eine schöne Wanderung welche auch 2014 eine Fortsetzung erfahren soll.

Höhenprofil

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten

 

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