Saynsteig

Eigentlich wollte ich mit einem Freund den Traumpfad Bergschluchtenpfad Ehrenburg zum Wanderbeginn des Jahres 2014 wandern. Leider kam bei ihm gesundheitlich etwas dazwischen, so das wir dies verschieben mussten. Also machte ich mich allein auf die Socken und entschied mich für den Saynsteig.

 

Länge: 16,3 km
Höhenmeter: 582 Meter
Dauer: 3,43 Stunden
Schwierigkeit: schwer
GPSies incl. kompletten Bildgalerie & GPX Download:     Traumpfad – Saynsteig

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Profil Saynsteig

Gestartet bin ich früh 8:30 Uhr bei leichtem Regen. Das war zwar nicht das beste Wanderwetter aber auch irgendwie schön, denn wann kann man schon Nebel zwischen den Bergen oder im Tal sehen. Das hatte schon etwas und gibt einen schönen Einstieg in die Strecke.
Direkt am Start ging es einen Berg hinauf Richtung Burg Sayn. Dies ist eine alte Ruine welche gut erhalten ist.

Burg Sayn

Noch gar nicht weit gelaufen kam ich schon an die erste gemütliche Einkehr, welche ich aber links liegen lies. Kann ja nicht schon pausieren nach 20 Minuten laufen. 🙂

Erste schöne Einkehr

Die Strecke war wirklich abwechslungsreich. Rauf und runter, Schotter und Schlamm wechselten sich konstant ab. So ging es immer weiter bis nach Stromberg.

so sehen Wanderweg aus

Kurz nach Stromberg sollte das Schöne trotzdem kurz pausieren, denn hier war aufgrund von Forstarbeiten der Wald gesperrt. Also kurz auf´s GPS geschaut und keine sinnvolle Option zum umgehen gefunden. Und was macht man da? Klaro, ab durch die Wicken und quer Feld ein.

Nebel im Tal

Wenn man das Bild genau anschaut, sieht man das da ein Tal ist. Blöd nur, dass da der Weg nicht weitergeht. Als dies vorüber war, kam ich schon wieder auf den Saynsteig und konnte mich auf ins Brexbachtal begeben.

Blick ins Tal

Die Wege im Brexbachtal sind sowohl schmal aber an anderen Stellen wieder sehr weitläufig.

Schmale Weg im Brexbachtal

Aber vor allem schlammig war es. Dies war aber dem Wetter zu verdanken, was mittlerweile sonnig war.

Brexbachtal

Aus dem Tal muss man aber auch wieder hoch. Hier schlängelten sich Serpentienen hinauf. In der Mitte konnte man es sich auf einer Bank kurz bequem machen und durchatmen. Am Ende des Berges landete man beim Römerturm und einem Stück Limes. Geschichte pur beim Saynsteig.

Römerturm und Limes

Jetzt war es nicht mehr weit bis zum Auto. Ich kam noch an der Waldgaststätte Meisenhof vorbei. Von hier hatte ich noch eine tolle Sicht über das Neuwieder Becken. Dann wurde es etwas steiler bergab und kurz vor Sayn hatte ich noch einen super Blick auf die Burg Sayn. Diesmal von der anderen Seite.

Burg Sayn von gegenüber

Nach einer schönen Wanderung kam ich wieder am Auto an. Zum Schluss standen 16,3 km und 582 Höhenmetern auf der Uhr. 

 

Höhenprofil