Höhlen- und Schluchtensteig

Wie immer wenn ein Treffen mit dem Schwiegervater stattfindet, so sollte auch dieses mal wieder eine Wanderung auf dem Plan stehen. Ich entschloss mich den Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig zu laufen. Dieser wurde mir bereits des öfteren empfohlen, was mir das aussuchen erleichterte.

Länge: 12,8 km
Höhenmeter: 411 Meter
Dauer: 3,00 Stunden
Schwierigkeit: mittel
GPSies incl. kpl. Bildgalerie & GPX Download:     Traumpfad – Höhlen- und Schluchtensteig
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Profil Höhlen und Schluchtensteig

 

Bei bewölktem Wetter um die 10°C fuhren wir zum Wanderparkplatz Bergwege wo ein Regenschauer dafür sorgte, dass wir unseren Start kurz verschieben mussten. Als dieser vorüber war, machten wir uns auf den Weg. Die ersten Meter verliefen entlang von Rapsfelder, grünen Wiesen und Obstbäumen.

Obstbäume

Wetter

Nach etwa 2 km kamen wir glücklicherweise in einen Buchenwald. Glücklich deshalb, weil direkt als wir im Schutze der Blätter waren ein Hagelschauer über uns herzog. Diesen konnten wir in aller Ruhe aussitzen, bevor wir unsere Wanderung Richtung Krayermühle wieder aufnahmen.

Krayermühle

Dies war vorerst so ziemlich der tiefste Punkt. Von hier weg sollten wir einige Zeit bergan gehen, um an den Punkt „Schöne Aussicht“ zu kommen. Hier treffen wir auch auf die Geo U6 Route, welche uns nebenbei bis zur Römerquelle begleitet.

Brücke

Schöne Aussicht

Wo es hoch geht, geht es auch wieder runter. Also folgten wir steilen Serpentinen wieder ins Tal. Unten angekommen standen wir vor einem Trasshöhlensystem durch welches unsere Wanderstrecke führte.

Serpentinen bergab

Trasshöhlen

Nicht weit hiervon entfernt machten wir unsere Mittagspause an der Ruine Tönisstein, bevor wir uns in die Wolfsschlucht stürzten und das Stück Geschichte vollends genossen. Hier schlängelte sich ein schmaler Weg durch die Schlucht, einfach Traumhaft.

Wasserlauf in der Wolfsschlucht

Pfade der Wolfsschlucht

Wasserfall in der Wolfsschlucht

Als die Wolfsschlucht wieder verlassen wurde, war es nur noch ein Katzensprung von etwa 3 km zurück zum Parkplatz. Vorbei kamen wir noch an tollen Bäumen und der Römerquelle. Hier steigt Schwefelhaltiges Wasser an die Oberfläche was Steine zum „rosten“ bringt. 🙂

tolle Bäume

Römerquelle

Am Parkplatz angekommen wurden noch schnell die Schuhe geputzt bevor es wieder auf die andere Rheinseite ging. 🙂

Schuhbank

Ein abwechslungsreiche Strecke mit gut befestigten Wegen führt einen entlang einer Geografisch besonderen Naturlandschaft.

Höhenprofil