Förstersteig

Der Förstersteig ist ein Traumpfad in der Eifel welcher an 3 Flüssen liegt. Als erstes kommt man zum Eiterbach, danach zur Nette und zum Schluss läuft man am Nitzbach entlang.  Die Strecke ist geprägt von Wasser und tollen Aussichten.

Länge: 16,8 km
Höhenmeter: 545 Meter
Dauer: 3,32 Stunden
Schwierigkeit: mittel
outdooractive:                                                             Förstersteig
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Profil Förstersteig

Bei Regen in Neuwied ging es los, angekommen bin ich bei trockenem Wetter in der Eifel. Ich startete am Parkplatz des Kletterwald Vulkanpark. Von hier führte ein kurzen Zuweg zum Förstersteig.

Startpunkt und Parkplatz des Förstersteigs

Kletterwald Vulkanpark

Die Strecke ist reich an Aussichtspunkten, bietet viel Wald und keine Ortschaften müssen durchquert werden. Das macht den Reiz der Strecke aus.

Streckenverlauf

Zu Beginn führte die Strecke nur bergab. Im Tal angekommen trifft man auf einen Waldlehrpfad. Hier gibt es an der Infotafel viele Interessante Sachen über die Natur zu lesen. Ein Kleiner Teich und eine Schutzhütte laden hier bereits zur ersten Pause ein.

Waldlehrpfad

Kleiner Teich mit Hütte

Die Wege waren jederzeit gut zu gehen, obwohl es bis zum Morgen hier regnete. Ein großer Teil führte über Wirtschaftswege und breitere Pfade. Aber immer wieder gab es auch schmale Pfade über Wurzeln.

Breiter Wirtschaftsweg

toller schmaler Pfad

Nach etwa 3 km kam ich zum Eitersbachweiher. Hier ist eine kleine Hütte, Bänke und eine herrliche Sicht übers Land. Wäre diese Station 8 km weiter, wüsste ich dass ich hier meine Pause einlegen würde.

Aussicht vom Eitersbachweiher

 

Weiter führte der Weg zum Altener Tempelchen. Hier folgt eine Spitzkehre und ich lief parallel den Weg zurück auf welchem ich kam.

Altener Tempelchen

Blick auf einen Steinbruch

Aber nur 200 Meter, danach führte mich die Strecke wieder ins Tal.

Ich kam zwar durch keine Ort hindurch, aber sehen konnte man durchaus eine. In der Ferne ist St. Johann zu sehen. Im Tal liegt die Nette und das Schloss Bürresheim, dazu später mehr.

St. Johann in der Eifel

Die Höhenmeter hielten sich mit ca. 500 Metern in einem angenehmen Rahmen, aber die Anstiege welche vorhanden waren gingen meist steil bergan. Hier ein paar Beispiele wie die Wegverläufe sind.

Wurzeln und Serpeninen

und abbiegen …

kurze Kehrtwende und wieder geht`s hoch

Beim Abstieg zum Schloss Bürresheim handelt es sich um einen Steilpfad, an welchem immer wieder Steinfiguren standen. Also nahm ich mir auch ein paar Minuten Zeit und baute meine Eigene Figur am Wegesrand.

Von mir gebaute Steinfigur

Das Schloss Bürresheim ist mit einem Umweg von 200 Metern anlaufbar. Jedoch bietet es nur Führungen an, an welcher ich nicht teilnehmen wollte.

Blick auf Schloss Bürresheim

Im Tal angekommen, kann man sich im Historischen Gasthof Hammesmühle stärken. Dieser liegt direkt an der Nette und bietet ein schönes Ambiente. Hierzu zählen ein ordentliches Gasthaus, eine große Terrasse und ein schön gepflegter Außenbereich.

Hammesmühle

Von hier an führte der Weg immer wieder bergab und bergauf, bevor ich zum Ausblick Nitztal kam. Hier hatte ich etwa 12 km weg und machte meine wohlverdiente Mittagspause. Für mich gab es eine kleine Bratwurst und ein selbst gemachtes Brötchen. 🙂

Mein Rastplatz

Ausblick Nitztal

Von hier wurde der Weg eher eben als bergig. Er führte über ein paar verschlungene Pfade und Treppen.

 

Die Treppen sind sehr glatt wenn es am Vortag oder in der Nacht geregnet hat. Obacht und ein guter Tritt sind hier ganz wichtig.

Mein letzter Aussichtspunkt liegt direkt neben Kürrenberg. Hier geht es an ein paar Feldern entlang bis zum Scheidkopf. Eine Bank lädt zum verweilen ein um ein letztes mal einen Blick in die Eifel werfen zu können. Leider konnte ich hier nicht so lange bleiben, da es mittlerweile angefangen hat zu Regnen.

Blick in die Eifel

Scheidkopf

Auf den letzten Metern, traf ich noch ein paar Pferde, welche sich über meinen Besuch freuten.

Diese begleiteten mich bis in das letzte Waldstück. Hier kam ich kurze Zeit später wieder auf meinen Zuweg und machte mich auf zurück zum Parkplatz.

 

Nach 17 km hatte ich eine wunderbare Tour hinter mir. Die Wege sind wie immer bei Traumpfaden sehr schön und das Panorama ist klasse. Für Kinder ist die Strecke weniger geeignet, da die 550 Hm auf 17 km schon nicht ohne sind.

Höhenprofil Förstersteig