WällerTour Bärenkopp

Eigentlich stand heute die Apollinaris-Schleife in Remagen auf dem Programm. Hier wollten wir die Apollinariskirche besichtigen, am Rhein spazieren und ein Straußengehege besuchen. Leider machte uns hier das Wetter einen Strich durch die Rechnung, so waren die Wege größtenteils sehr schlammig oder gar nicht passierbar. Also wichen wir auf die nächste WällerTour aus, und zwar den „Bärenkopp“.

Länge: 14,7 km
Höhenmeter: 455 Meter
Dauer: 3,56 Stunden
Schwierigkeit: mittel
outdooractive:                                                             Bärenkopp
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Profil Bärenkopp

Profil Bärenkopp

Diese Wanderstrecke ist relativ neu. Sie wurde erst im Oktober 2013 eingeweiht, und hat in den letzten zwei Jahren viel an positivem Feedback erhalten. Fachmagazine und die lokale Presse lobten die neu entstandene Rundstrecke. Wir begannen unsere Tour in Hausen am Schwimmbad und machten uns im Uhrzeigersinn auf den Weg. Die ersten Meter führten an der momentan wasserreichen Wied entlang.

Wasserreiche Wied bei Hausen

Wasserreiche Wied bei Hausen

Kurz darauf verließen wir die Wied und lernten direkt den ersten Berg kennen. Das Gelände rund um Waldbreitbach ist steil angelegt. Die Anstiege bestehen größtenteils aus Serpentinen. Im nachhinein muss ich aber sagen, dass jeder Meter sehr gut erschlossen ist und es nie Probleme mit der Wegführung oder den Wegen an sich gab. Hier hat man gute Arbeit geleistet.

1 Anstieg

1 Anstieg

Nachdem die ersten Höhenmeter absolviert waren und bei dem ein oder anderen die Beine schmerzten, ging es wieder ein paar Meter bergab. So ist die komplette Tour angelegt, hoch – runter – hoch – runter.

1 Abstieg

1. Abstieg

Schön fand die Kleine, dass plötzlich ein Spielplatz auftauchte. Also hieß es, nichts wie drauf auf die Rutsche und ab ging die Post.

Fiona am Rutschen

Fiona am Rutschen

Nachdem das Rutschen zu Ende war, liefen wir Richtung Wied, welche wir kurz darauf über eine schmale Metallbrücke überquerten. Fiona fand es lustig, dass die Brücke wackelte beim hoppsen. Ich freue mich schon auf die Geyerlay. 😉

Nachdem eine Straße überquert wurden, trafen wir auf den Wiedweg. Diesen folgten wir eine Weile bis wir von diesem abbogen. Vorher kamen wir an einem alten Jüdischen Friedhof vorbei.

Bärenkopp trifft auf Wiedweg

Bärenkopp trifft auf Wiedweg

Ab hier führte uns die Strecke über schmale Wege und kleine Bäche. Hoch und runter war die Devise.

Angekommen an einer Wegkreuzung machten wir einen Abstecher zu einem herrlichen Aussichtspunkt. Das Weiße Kreuz diente uns als Rastplatz, hier füllten wir unsere Energiereserven auf, bevor der Anstieg zum Bärenkopp erfolgte.

Weißes Kreuz

Weißes Kreuz

Blick auf die Wied

Blick auf die Wied

Info zum Weißen Kreuz

Info zum Weißen Kreuz

Beim Aufstieg zum Bärenkopp, welcher auf 304 Meter liegt, folgten wir anfangs einem kleinen Bach. Abgebogen in eine Reihe von Serpentinen kamen wir erschöpft am höchsten Punkt der heutigen Tour an.

Anstieg zum Bärenkopp

Anstieg zum Bärenkopp

Infotafel Bärenkopp

Infotafel Bärenkopp

Der Blick vom Bärenkopp ins Tal war Atemberaubend…

Blick in Tal - Richtung Waldbreitbach

Blick in Tal – Richtung Waldbreitbach

Der schwierigste Teil war geschafft, ab jetzt sollte der Weg nur noch eben und flach verlaufen. Kurz nach Breitscheid liefen wir über Felder und grüne Wiesen.

Wo ist was?

Wo ist was?

Fiona hatte auch noch Ihren Spaß mit Hochsitzen, welche hier an jeder Ecke zu finden sind. Klettern ist eben immer wieder was schönes, egal wie viele Kilometer bereits gelaufen wurden.

 

Kurz vor Ende der Wanderung führte unser Weg am Marienhaus Waldbreitbach vorbei. Auch in der näheren Umgebung befinden sich viele Kirchen, Kapellen oder Kreuze.

Marienhaus

Marienhaus

Durstig und mit großem Hunger kamen wir in Hausen beim Hotel Hertling an. Hier wurden wir gut und herzhaft bewirtet. Eine Empfehlung für den Abschluss dieser Tour ist es auf jeden Fall.