Bergschluchtenpfad Ehrenburg

An Fronleichnam stand eine weitere Vorbereitungstour für die Alpenüberquerung auf dem Programm. Da der Schwierigkeitsgrad etwas ansteigen sollte, verschlug es uns an die Mosel zum Traumpfad Bergschluchtenpfad Ehrenburg in Brodenbach.

Länge: 19,83 km
Höhenmeter: 860 Meter
Dauer: 3,50 Stunden
Schwierigkeit: schwer
outdooractive:                                                             Bergschluchtenpfad Ehrenburg

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Mit unserem 10 kg vollgepackten Rucksack begannen wir die Tour am Wanderparklatz „Salzwiese“ in Brodenbach.. Die Mittagszeit, 20° und Sonnenschein hatten zur Folge, dass fast alle Parkplätze belegt waren.

Nach einer kurzen Parkplatzsuche hatten wir Glück und machten uns sogleich auf den Weg. Der erste Kilometer führte uns durch die Gassen von Brodenbach. Nach der Überquerung eines Baches, bog die Strecke ins Brodenbachtal (Klamm) ab.

Klamm - Brodenbachtal

Klamm – Brodenbachtal

Ausgang der Klamm

Ausgang der Klamm

Gesäumt von steilen Hängen geht es auf schmalen Pfaden bergauf, was mit klasse Aussichten belohnt wird. Nach diesem Einstieg hatten wir bereits 400 Höhenmeter hinter uns.

Blick auf Brodenbach und die Mosel

Blick auf Brodenbach und die Mosel

Jetzt standen erst einmal ein paar flache Kilometer auf dem Programm. Durch den Moselhang kamen wir zur Teufelsley Schutzhütte und danach über Nörtershausen zurück ins Brodenbachtal.

Panoramablick auf Moselhang

Panoramablick auf Moselhang

Nach gut der Hälfte der Strecke machten wir an einer Schutzhütte am Brodenbach halt. Nach der Rast, gingen wir auf schmalen Pfaden den Bach entlang. Am Hang befindet sich eine große Felshöhle.

Kurz danach kamen wir Donnerloch. Das Donnerloch ist ein nahezu unberührtes Tal. Der tief in die Schlucht eingegrabene Wasserlauf und grandiose Felsen sorgen für eine Einzigartige Kulisse.

Donnerloch von oben

Donnerloch von oben

Das nächste Highlight der Wanderung war die Ehrenburg. Mit trutzigen Mauern und eindrucksvollem Turm. Während unserer Tour am Fronleichnam war ein großes Fest auf dem Burggelände. Leider hatte dies zur Folge, dass der Eintritt sehr teuer war. Auf einen Besuch haben wir dadurch verzichtet

Vor der Burgbrücke ging es durch das ursprüngliche Ehrenbachtal zunächst noch mal bergab, bevor nach einem letzten Anstieg die Schlusspassage auf dem „Sonnenringpfad“ direkt im Steilhang Richtung Moseltal führt.

Kurz vor Brodenbach kamen wir noch an einem Ehrenmal für die verstorbenen Helden des Krieges vorbei.

Wieder in Brodenbach angekommen, machten wir noch einen Abstecher ins Café Moselland und genossen einen Kaffee und ein leckeres Stück Apfeltorte.