Pellenzer Seepfad

Seit 30.09 ist es schon her, dass ich meinen letzten Traumpfad gelaufen bin. Damals war Besuch da und heute sollte Besuch dabei sein. Zu zweit machten wir uns auf den Weg in die Eifel Richtung Laacher See. Auf dem Programm stand der Pellenzer Seepfad, welcher als schwer eingestuft wird und ein ordentliches Höhenprofil vorzuweisen hat.

Länge: 16,8 km
Höhenmeter: 515 Meter
Dauer: 3,54 Stunden
Schwierigkeit: mittel
outdooractive:                                                             Pellenzer Seepfad

Garmin Adventure incl. Bildgalerie:                          Pellenzer Seepfad

Profil Pellenzer Seepfad

Profil Pellenzer Seepfad

Bei bestem Wanderwetter starteten wir früh unsere Tour. Auf der anderen Rheinseite, bei Nickenich in der Eifel war der Wanderparkplatz am „Tumulus“. Von hier machten wir uns entgegengesetzt des Uhrzeigersinns auf den Weg. Die ersten Meter, führten über Felder und Wiesen.

Auf einer Anhöhe hatten wir eine weite Sicht in die Eifel. Hier konnten wir Kell erkennen wo der Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig liegt. Diesen bin ich bereits gelaufen und wusste was mich für eine schöne Landschaft hier erwartet.

Blick auf Kell

Blick auf Kell

"Pellenzblick"

„Pellenzblick“

Am nördlichsten Punkt kamen wir beim Siebengebirgsblick an. Vor hier kann man bis ins Siebengebirge schauen. Hier befindet sich ein Weg an wessen Seite die Bäume des Jahres seit 2000 aufgestellt wurden. Geht mach noch ein paar Meter weiter, findet man rechter Hand einen kleinen Pfad zum Keltische Baumkreis. Diese Idee ist gut umgesetzt und auf jeden Fall einen Besuch wert. Für die Hungrigen besteht hier auch die Möglichkeit einer Rast.

Bäume des Jahres

Bäume des Jahres

Keltischer Baumkreis

Keltischer Baumkreis

Infotafel - Keltischer Baumkreis

Infotafel – Keltischer Baumkreis

Die nächsten Wegweiser zeigten bereits an, wo unsere Strecke bald vorbei kommen sollte. Auf dem Kraterrand des Laacher See´s führten uns Serpentinen steil bergab. In der Ferne konnten wir das Kloster Maria Laach und den Campingplatz erkennen. Doch an keinem von beiden, sollten wir vorbei kommen.

Na, wo geht´s hin?

Na, wo geht´s hin?

Auf dem Weg nach unten, hatten wir tierischen Besuch. Eine Ringelnatter querte unseren Weg.

Am Laacher See angekommen, entfernten wir uns von der Offiziellen Traumpfad Strecke und liefen die kleinen Pfade direkt am Wasser. Problem ist dies keines, da die Wege direkt nebeneinander her verlaufen.

Eine der schönsten Stellen sind die Mofetten. Hier steigt Kohlenstoffdioxid aus dem Erdboden auf. Zu erkennen ist dies an Blasen im Wasser. Im Winter auch schön anzuschauen, denn an diesen Stellen gefriert kein Wasser.

Mofetten

Mofetten

Nachdem wir zwei Kilometer dem See folgten, bogen wir erneut in den Wald ab. Von hier ging es stetig bergan. Es kam einem so vor, als würde es kein Ende nehmen. Links und rechts waren Buchenwälder, welche mit ihrem Hellgrünen Blättern den Wald sehr schön aussehen ließen. Oben angekommen, machten wir eine Rast und hatten einen tollen Blick Richtung Kruft und weiter entfernt Koblenz.

Nicht nur der Blick in die Ferne war toll, nein auch ein Blick nach unten brachte ein schönes Panorama zustande. Hier ist ein kleiner Waldsee, in welchem im Sommer sogar Baden erlaubt ist.

Um jedoch an diesen See zu gelangen musste es bergab gehen. Dieses mal war der Weg sogar sehr steil. Oben standen wir auf dem Teufelsfelsen. Hier sieht man rechts das Gefälle, welches wir hinunter mussten.

Der Traumpfad war ab hier eher flach und unspektakulär. Um so schöner war es, als am Wegrand viele Holzschnitzereien den Weg säumten. Hier, die wie ich finde, die schönsten Skulpturen.

Zum Abschluss kam noch ein Schlackenkegel Vulkan. Eine riesige Baustelle wo heute noch Abgebaut wird.

Nach etwa 17 km geht eine anstrengende aber Lohnenswert Tour zu Ende. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Wegweiser nicht ideal gesetzt sind, sollte man entgegen der Streckenführung laufen. Aber bei Traumpfaden ist dies Jammern auf Hohem Niveau.