Wandertag – Rheinsteig #2

Zur weiteren Vorbereitung auf meine bevorstehende Alpentour, waren langsam wieder ein paar Höhenmeter fällig. Da dies in der mir zur Verfügung stehenden Region nur am Rheinsteig möglich ist, suchte ich mir hier eine Strecke aus. Es sollten die offiziellen Etappen 3 und 4 (nur zur Hälfte) werden, welche von Rhöndorf nach Unkel führt.

Länge: 25,7 km
Höhenmeter: 973 Meter
Dauer: 5,43 Stunden
Schwierigkeit: schwer
GPSies:                                                             Rheinsteig II

Profil Rheinsteig #2

Profil Rheinsteig #2

Zu zweit machten wir uns auf den Weg nach Unkel, von wo aus wir mit dem Zug weiter Richtung Rhöndorf fuhren. Am Bahnhof führte der Weg durch die Stadt bevor wir in den Wald kamen. Das Wetter war hier noch recht frisch und sehr angenehm.

Anfangs ging es stetig bergan, hier machte sich der 11 Kilo schwere Rucksack durchaus bemerkbar. Der Berg, welcher als erstes erklommen wurde, war die Löwenburg. Dieser ist mit 455 Metern der zweithöchste Berg im Siebengebirge. Der Streckenverlauf führt zwar nicht direkt hier vorbei, dennoch machten wir den Abstecher zum Gipfel und genossen die Aussicht.

Blick von der Löwenburg

Blick von der Löwenburg

Nach dem Abstieg schlängelte sich der Weg auf schmalen Pfaden durch die Wälder. Die Strecke ist sehr ruhig, da wir nie in den Urbanen Bereich kamen.

Um auf die nötigen Höhenmeter zu kommen, musste natürlich noch ein Berg angelaufen werden. Als nächstes stand der Leyberg auf dem Programm. Um diesen anzulaufen, mussten wir den Rheinsteig erneut verlassen. Der Leyberg ist mit 359 Meter nicht so hoch wie die Löwenburg, aber der Anstieg ist durchaus schwieriger. Sein felsiger, kegelförmiger Basaltgipfel ermöglicht eine Rundumsicht auf das Rheintal, das nördliche und östliche Siebengebirge sowie in Richtung Bonn und gehört zu den spektakulärsten der Region. Der Aufstieg erfolgt auf den letzten 80 Metern über mehr oder weniger natürliche Felstreppen.

Aufstieg zum Leyberg

Aufstieg zum Leyberg

Blick auf den Drachenfels

Blick auf den Drachenfels

 

Auf dem weiteren Weg kamen wir noch an dem ein oder anderen Denkmal vorbei.

Kupfererz Aufbereitungsanlage

Kupfererz Aufbereitungsanlage

Am Gut Haanhof machten wir noch eine kurze Rast um den geschundenen Füssen eine kleine Ruhepause zu gönnen. Da ich mit Ersatzschuhen unterwegs war, waren die letzten Kilometer eher schmerzhaft.

Vom Gut Haanhof führte der Streckenverlauf nur noch abwärts. Über schmale Pfade erreichten wir eine kleine Bank, welche wir liebend gerne nutzen. Hier hatten wir einen schönen Blick Richtung Rhein und die Weinberge.

Kurz vor Unkel kamen wir noch an einen kleinen Wasserfall. Da das Thermometer mittlerweile 29°C zeigte, kam uns diese Abkühlung ganz gelegen.

Erfrischung gefällig?

Erfrischung gefällig?

Nach einer kurzen Dusche und weiteren 200 Metern befanden wir uns bereits in Unkel. Eine Überquerung der B49 und paar Meter durch den Ort und schon waren wir wieder am Auto.

Fussweg über die B49

Fussweg über die B49